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TÜV SÜD führt Zertifikat für stationäre Energiespeicher ein


Mit einem neuen Zertifikat für stationäre Energiespeichersysteme will der TÜV SÜD sollen sich die Sicherheit, Lebensdauer und Leistungsfähigkeit solcher Systeme belastbar nachweisen lassen. "Der weltweite Markt für stationäre Batteriespeichersysteme entwickelt sich ausgesprochen dynamisch", sagt Johannes Brey, Geschäftsführer der TÜV SÜD Battery Testing GmbH. Im Moment gäbe es viele verschiedene Systeme am Markt, deren Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit sich aber wegen der fehlenden Erfahrungen nicht zuverlässig einschätzen lasse, so Brey weiter.

Zertifizierung für Energiespeicher und einzelne Komponenten

Das Prüfprogramm, das Voraussetzung für die Zertifizierung ist, berücksichtigt dabei alle wichtigen Standards für stationäre Energiespeicher und die einzelnen Bauteile. Dazu zählen die Normen IEC 62619, IEC 60068, IEC 62109-1, IEC 63109-2 sowie VDE-AR N 4105 oder IEC 62477-1. Geprüft werden die mechanischen, elektrischen und softwaretechnischen Aspekte des Speicherdesigns ebenso wie die Vollständigkeit und Plausibilität der Produktdokumentation.

Kontrolle bei den Herstellern der Batteriespeicher

Ebenso findet eine Sicherheits- und Umweltprüfung der Batterien und eine Kontrolle der verwendeten Wechselrichter auf Sicherheits- und Netzkonformität statt. Ein weiterer Bestandteil der Zertifizierung ist die Überprüfung der Serienproduktion beim jeweiligen Hersteller direkt vor Ort.