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Bundesministerien unterstützen Forschung an zukunftsfähigen Stromnetzen


Mit der neuen Forschungsinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sollen zukünftig 300 Hochschulinstitute und Forschungseinrichtungen sowie 400 Unternehmen an Lösungen für ein funktionierendes Energiesystem arbeiten.

Netzintegration und Netzumbau

Insgesamt steht für die Förderinitiative, die Bestandteil des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung ist, ein Fördervolumen von rund 157 Mio. € zur Verfügung, das sich auf 83 Projekte aufteilt. Gefördert werden dabei Projekte, die Problemlösungen in den Bereichen intelligente Verteilnetze, Übertragungsnetze, Netzbetriebsführung und Netzplanung versprechen. Neben der besseren Einbindung von volatilen Stromerzeugungsquellen wie Wind- und Solarenergie steht auch der Aus- und Umbau der Stromnetze im Fokus der Initiative. Aufgrund der zunehmend dezentralen Erzeugungsstruktur und der geographisch unterschiedlichen Verortung von Erzeugung und Verbrauch gewinnen neue Übertragungsverfahren wie die verlustarme Hochspannungsgleichstromübertragung zunehmend an Bedeutung.

Neben Energiespeichern weiterer Baustein des Energieforschungsprogramms

Mit der Forschungsinitiative sollen die Entwicklung der notwendigen Technologien vorangetrieben werden und dazu die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt werden. Ziel ist es, die Kosten zu senken, die Markteinführung zu beschleunigen und technologische Weiterentwicklungen zu erreichen. Nachdem bereits im Sommer 2011 die Forschungsinitiative „Energiespeicher“ ins Leben gerufen wurde, ist die Forschungsinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ nun die zweite gemeinsame Maßnahme, die im Rahmen des Energieforschungsprogramms durchgeführt wird.